Der ordentlich gemähte Rasen mit Robotermähern.

 

Sie sind längst schon bei Hobbygärtnern Trend – die Robotermäher. Vorbei sind die Zeiten, in denen du samstags stundenlang Rasen mähen musstest oder dein Garten nach Benzin stank und Nachbarn sich über die Geräusche beschwerten. Ein Robotermäher ist, wie der Name dir schon verrät, ein sehr praktischer Serviceroboter, der deinen Rasen sehr geräuscharm mäht. Er arbeitet autonom, das heißt er selbst entscheidet, an welchen Stellen im Garten gemäht werden muss.

 

So bleibt dein Rasen automatisch immer auf einer Länge und sieht schön gepflegt aus. Ein weiterer großer Vorteil ist natürlich, dass du dir die langweilige Arbeit sparst, den Rasen selbst zu mähen. Ein günstiger Roboter kann für Flächen bis etwa 400 Quadratmeter und 20 Zentimetern Schnitthöhe eingesetzt werden. Soll eine größere Fläche gemäht werden wird ein ausdauernderer Robotermäher mit stärkerem Akku benötigt, die preislich etwas höher liegen.

 

Welche Arten von Robotermähern gibt es?

 

Wenn du vorhast dir einen automatischen Rasenmäher anzuschaffen, wirst du erstmal mit vielen Angeboten überhäuft. Die Standardrobotermäher werden per Begrenzungsdraht gesteuert. Dieser wird vor der ersten Benutzung einmalig auf der Rasenfläche installiert und gibt dem Roboter an, wo gemäht werden soll. Je nach Größe des Gartens ist diese Arbeit sehr aufwendig und kann mehrere Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Anleitungen dafür gibt es im Internet. Auch die gründliche Arbeit mit der Gartenschere bedarf einiges an Zeit.

 

Man sollte sich aber vom Verlegen des Begrenzungskabels nicht abschrecken lassen, das macht man einmal und dann kann das automatische Mähen ganz entspannt beginnen. Als Alternative gibt es dadurch mittlerweile auch Robotermäher, die ohne Begrenzungskabel funktionieren. Diese sind bisher aber lediglich für kleinere Gärten bis etwa 800 Quadratmeter geeignet. Per Erkennungssensor weiß der Roboter genau wo die Rasenfläche endet und fährt nicht über Grundstücksgrenzen heraus.

 

roboter rasenmäher einsatz

 

Vor allem für etwas komplexere Grundstücke, die nicht ganz eben oder gerade geschnitten sind, eignen sich Robote mit GPS- Steuerung. Diese erkennen per GPS, wo bereits gemäht worden ist und entscheiden darüber hinaus auch den Zeitpunkt, wann wieder gemäht werden muss. Einige Robotermäher lassen sich auch per App steuern. So kannst du im Vorfeld die Fahrt des Rasenmähers planen und festlegen oder ihn fernsteuern. Auch starten und stoppen ist damit von unterwegs kein Problem.

 

Und es geht noch moderner: richtige Hightech-Modelle bringen sogar ein GPS Modul mit, so dass der zurückgelegte Weg des Roboters auch noch auf der App verfolgt werden kann. In der Regel verfügen die automatischen Rasenmäher über einen Diebstahlschutz, sodass sie nur per PIN- Eingabe aus der programmierten Fläche entfernt werden können und stoppen bei zu starkem Regen. Hast Du Lust auf die moderne, trendige Art des Rasenmähens bekommen? Dann fehlen jetzt nur noch die geeigneten Modelle zum Kauf. Die aktuellen Mähroboter gibt es schön übersichtlich, mit vielen Fakten und nach allen Funktionen sortiert auf hier dieser guten Seite zu Robotermähern.

 

Was passiert mit dem Mähgut des Rasenmähers?

 

Die meisten Robotermäher mähen nach dem Prinzip des Mulchmähens. Dabei wird das Mähgut nicht etwa in einen Fangkorb transportiert und separat entsorgt, sondern wird beim Mähen auf dem Rasen verteilt. Und das ist sogar gesund für deinen Rasen: Er wird dadurch nach einiger Zeit deutlich gepflegter aussehen und auch außerhalb der Vegetationszeit wirkt er frischer, vitaler und erstrahlt in einem satten Grün. Ganz natürlich ohne Dünger.

 

Das liegt daran, dass beim sogenannten Mulchmähen dem Rasen alle Nährstoffe aus dem Schnittgut im optimalen Verhältnis zur Verfügung stehen. Das spart Zeit für zusätzliches Düngen, Geld und natürlich schont es auch die Umwelt. Auch vor Unkraut bleibst du so weitestgehend verschont und das Bodenleben ist auf der gemulchten Fläche deutlich höher. Und es gibt noch einen Vorteil, du brauchst den Gartenmüll nicht wegbringen. Das ist doch schon was, oder?

 

Worauf solltest du beim Kauf eines Robotermähers achten?

 

Beim Kauf solltest du in erster Linie darauf achten, dass der Robotermäher für deine Gartenfläche geeignet ist. Bei kleinen Gärten kannst du so ruhig die günstigeren Modelle wählen, denn sie unterscheiden sich vor allem in der Akkuleistung. Bei der Akkutechnik sollten Lithium- Ionen eingesetzt werden, durch sie verringert sich die Ladefähigkeit enorm und sie haben ein deutlich geringeres Gewicht. Dadurch verringert sich der Energieverbrauch. Der Roboter sollte dabei in der Lage sein selbstständig zurück in die Ladestation zu fahren.

 

Weiter solltest du auf den Geräuschpegel achten, da die kleinen Helfer oft stundenlang über deinen Rasen fahren. Wähle möglichst ein Produkt um die 60 dB. Damit wäre dein Robotermäher nicht lauter als ein Fernseher in Zimmerlautstärke. Ist dein Rasen sehr verwinkelt sollte die Möglichkeit vorhanden sein, verschiedene Einstiegspunkte zu wählen, da der Roboter sonst nur per Zufall einige Stellen erreichen kann. Bei steileren Hängen im Garten als ca. 35% musst du spezielle Geräte auswählen oder du schließt diesen Teil mittels Begrenzungsdraht aus. Praktisch kann auch eine Schnitthöhenverstellung sein.

 

Fazit zu zum neuen Trend der Robotermäher

 

Vollautomatisches Rasenmähen ist zu Recht gerade voll im Trend. Die Anschaffungskosten für einen Robotermäher sind zwar höher, aber rechnen sich schnell durch Einsparung in der Zeit, die du nicht selber mähen musst. Auch zusätzliches Düngen oder das Entsorgen der Grünabfälle entfällt. Die Akkus sind sehr energiesparsam und ebenfalls kein großer Kostenfaktor.

 

Er ist gesichert vor Diebstahl, braucht keinen größeren Platz in Garage oder Schuppen und lässt sich sogar häufig per App von unterwegs steuern. Da der Rasen durch eine optimale Nährstoffversorgung zusätzlich auch noch gesünder aussieht und die automatischen Mäher äußerst umweltfreundlich sind, gibt es eigentlich keinen Grund mehr selber zu mähen, oder?


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