Baum geschnitten: Was tun mit dem Geäst?

 

 

Wer viel im Garten arbeitet und vor allem mit einer Astschere arbeitet, kennt das Problem, hat man einmal die Bäume von den Ästen befreit, stellt sich die Frage wohin damit. Wohin soll der Gartenabfall? Da es sich um organische Abfälle handelt, kommt die Entsorgung in den normalen Hausmüll nicht in Frage. Äste und kleinere Bäume sowie der sogenannte Grünschnitt, der beim Schneiden von den Bäumen abfällt gehören ebenfalls dazu.

 

 

Einige Gemeinden und Kommunen stellen für solche Abfälle eine Restmülltonne zur Verfügung.  Aus der Perspektive von Umweltschützern ist dies allerdings eine schlechte Alternative. Als wertvoller bewährt hat sich die industrielle Kompostherstellung sowie die Gewinnung von Biogas mit diesen Abfällen. Dazu muss jedoch eine separate Erfassung der Grünabfälle erfolgen.

 

 

Je nach Vorliebe muss entschieden werden, wie der Gartenabfall entsorgt wird. In den meisten Fällen ist der eigene Kompost allerdings zu klein, um Teile von Bäumen bis zu ihrem Verrotten aufzubewahren und wieder in Boden zu verwandeln. Die wohl vernünftigste Alternative stellt das Verbrennen im eigenen Kamin dar. Sofern man einen hat schlägt man somit natürlich mehrere Fliegen gleichzeitig.

 

Sägen und als Brennholz nutzen.

 

Brennholz selbst zuzusägen, ist sicherlich mit die günstigste Heizart. Schließlich muss man kein Holz oder Kohle einkaufen und kann somit nahezu kostenlos heizen. Doch gerade der Zuschnitt bereitet vielen Kaminbesitzern Kopfzerbrechen. Grundsätzlich stehen einem dabei unterschiedliche Möglichkeiten zu Verfügung. Wenn man diese Arbeit nicht manuell mit einer klassischen Säge oder sogar Axt durchführen will, dann bleiben eigentlich nur Kreissägen Übrig.

 

 

Speziell für den Zuschnitt von Brennholz eigenen sich Wippkreissägen, die auf der Ratgeberseite wippkreissaege.com genauer vorgestellt werden. Diese speziellen Geräte sind durch ihre Konstruktion optimal für diese Arbeit gerüstet. Hat man also den Baum oder mehrere zugeschnitten, muss man diesen erstmal von dem kleineren Geäst befreien. Dieses kann man wunderbar nutzen, um das Kaminfeuer zu entfachen. Anschließend erden die dickeren Äste mittels der Wippkreissäge in verfeuerbare Längen geteilt.

 

 

Dabei sollte man allerdings immer darauf achten, dass die entsprechende Maximaldicke nicht Überschritten wird, denn durch den Durchmesser des Sägeblattes kann eine solche Säge nur bis zu einer gewissen Tiefe sägen. Diese praktische Möglichkeit, mit dem übrig gebliebenen Geäst um zugehen, ist natürlich nur für Leute relevant, die einerseits einen Kamin haben und andererseits auch so viel Bäume zuschneiden, dass genügend Material zum Verfeuern bleibt, sodass sich auch die Anschaffung einer solchen Wippsäge lohnt.

 

Der hauseigene Müll.

 

Dazu dienen in vielen Regionen in Deutschland die grünen oder braunen Biotonnen. Neben den Ästen können dort auch alle anderen organischen Abfälle aus Garten und Küche entsorgt werden. Sobald der Abfall jedoch eine gewisse Menge überschreitet, wie es im Frühjahr oftmals der Fall ist, sollte man sich überlegen einen Grünschnittcontainer anzuschaffen. Dabei handelt es sich um einen speziellen Container für Gartenabfälle. Viele Containerdienste bieten dazu Container in verschiedenen Größen von 2 bis 24 Kubikmeter an.

 

Maße entscheiden.

 

Zu beachten ist bei dieser Art der Entsorgung, dass die zu beseitigenden Äste den Durchmesser von 15 cm nicht überschreiten. Auch eine Länge von ca. 1 Meter sollte nicht überschritten werden. Sobald die Größe überschritten wird, sollte gekürzt, zerkleinert oder gehäckselt werden.

 

Welche Kosten kommen auf mich zu?

 

Ein entscheidendes Kriterium bei der Beseitigung von Baumresten ist sicherlich auch der Kostenfaktor. Dieser ist vielfach abhängig vom Gewicht des Gartenabfalls. Da die Ermittlung des Gewichts sich aber durchaus als schwierig erweist, bieten viele Anbieter von Entsorgungen einen Pauschalpreis an.

 

 

Damit zahlen Auftraggeber nur einen festen Betrag und der Container wird bis zu seinem maximalen Volumen gefüllt. Natürlich gibt es aber auch Anbieter, die präzise nach Gewicht abrechnen. Dazu wird der Container zunächst vorgewogen und nach Belüftung nochmal auf die Waage gestellt. Die Differenz ist dann zu zahlen. Hinzu kommen Kosten für den Transport und die Miete.

 

Welche Alternativen gibt es?

 

Viele Anbieter präsentieren ihr Angebot im Internet, so dass eine Auswahl der richtigen Entsorgungsmethode schnell und einfach am heimischen PC erfolgen kann. Auch die Bestellung funktioniert mit nur wenigen Klicks, sodass die Bestellung so schnell wie möglich angenommen werden kann.

 

 

Zu wählen bleibt ein Grünschnittcontainer, der entweder als Expresslieferung oder als ganz normale Bestellung aufgegeben werden kann. Es gilt der Grundsatz: Heute bestellt, morgen geliefert. Auch am selben Tag kann bei vielen Anbietern eine Lösung gefunden werden, sodass der Ballast umgehend entfernt werden kann.


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